Steuertip des Monats


§ 8 EStG - Tankgutschein als Sachbezug

Immer mehr Arbeitgeber haben angesichts hoher Benzinpreise zur Mitarbeiter-Motivation Tankgutscheine vergeben, die zusätzlich zum Arbeitslohn gewährt werden. Diese Sachzuwendung bleibt nach § 8 Abs. 2 S. 9 EStG im Wert von EURO 44,00 pro Monat steuer- und abgabenfrei, wenn folgende Grundsätze eingehalten werden, die die OFD Hannover erläutert hat:

Begünstigte Sachzuwendungen liegen vor, wenn der erstellte Gutschein (von der Tankstelle oder vom Arbeitgeber erstellt) nur

- die zu tankende Menge und

- die Treibstoffart ausweist.

Die Abrechnung erfolgt dann über eine in der Tankstelle verbleibende Kundenkarte des Arbeitgebers oder wird dem Arbeitgeber in Rechnung gestellt.

Schädlicher Barlohn liegt dagegen vor,

- wenn der Gutschein einen Geld- oder Höchstbetrag ausweist,

- wenn der Mitarbeiter eine Tankkarte erhält, da die Benutzung der Tankkarte durch den Arbeitnehmer Bargeldcharakter hat. Das gilt auch, wenn der Mitarbeiter zusätzlich eine Bescheinigung vorlegen kann, mit welcher er den Nachweis erbringt, dass im Namen und für Rechnung des Arbeitgebers getankt wird.

- wenn Blanko-Gutscheine ohne Bezeichnung der Art und Menge des Treibstoffs überlassen werden und die Tankstelle mit dem Arbeitgeber abrechnet

- wenn Arbeitnehmer die Gutscheine bei einer Tankstelle ihrer Wahl einlösen dürfen und ihnen der ausgelegte Rechnungsbetrag später vom Arbeitgeber erstattet wird.

 

Wir würden vorschlagen, dass der Arbeitgeber nach folgendem Muster den Gutschein erstellt:

 

 

 

G u t s c h e i n

für

:

(Name des Mitarbeiters)

einzulösen bei

:

(Tankstelle, Straße Ort)

für Monat

:

(z.B. November 2010)

über

:

(z.B. 25 l Superbenzin)

 

 

.............................

 

 

Unterschrift des Arbeitgebers

Gutschein erhalten am

:

(Datum)

 

 

.............................

 

 

Unterschrift des Mitarbeiters

Ablaufplan zur Gutscheineinlösung ist bekannt; ich bin damit einverstanden, dass es sich bei der Gewährung dieses Gutscheins um eine einmalige, freiwillige Sonderleistung meines Arbeitgebers handelt und ich auch bei wiederholter Gewährung eines solchen Gutscheins über einen unbestimmten Zeitraum keinen Rechtsanspruch auf die zukünftige Gewährung solcher Gutscheine erlange.

 

 

.............................

 

 

Unterschrift des Mitarbeiters



 

 

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